Riemschneider-Stiftung ermöglichte Erwerb eines 15.000 Euro teuren Vierkanthobels

Der Riemschneider-Stiftung verdankt die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe die Anschaffung eines Vierkanthobels. Das über 15.000 Euro teure Gerät sorgt nun für eine Verbesserung und vermehrte Sicherheit der Arbeitsabläufe in der Holzwerkstatt.

Dass die Investition von großem Nutzen für die Studierenden ist, davon überzeugten sich die Mitglieder des Vorstands der Riemschneider-Stiftung in der Kunstakademie. Der Werkstattleiter und technische Lehrer an der Akademie Thomas Hirsch führte die neu hinzugewonnen technischen Möglichkeiten bei der Spannrahmen-Herstellung vor. Bislang war dies ein aufwendiger Arbeitsprozess, der von Studierenden ohne Erfahrung mit den Maschinen wegen großer Verletzungsgefahren nicht selbstständig durchgeführt werden konnte. Bei der neuen Maschine handelt es sich nun um ein geschlossenes Gerät, das eine einfache Handhabung verspricht und so auch von unerfahrenen Benutzern ohne Bedenken bedient werden kann

Der Rektor der Kunstakademie Professor Ernst Caramelle sowie der Kanzler der Hochschule Rüdiger Weis bedankten sich für die großzügige Unterstützung der Stiftung bei dieser kostspieligen Anschaffung. Jochen von Maydell und Lutz Boden vom Vorstand der Stiftung freuten sich vor allem über die Schnelligkeit des Produktionsprozesses bei der Herstellung von Spannrahmen, der vor allem den jungen Malerinnen und Malern eine unmittelbare Hinwendung zum eigenen schöpferischen Handeln ermöglicht.